Tragschichten

Baumaßnahme

Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln

Aufgabe

Der Aufbau einer Straße bzw. Verkehrsfläche wird unterteilt in Oberbau, gegebenenfalls Unterbau und Untergrund. Lage und Begrenzung dieser Schichten sind in den RStO (Richtlinien für die Standardisierung des Oberbaus von Verkehrsflächen) geregelt und erläutert. Der Unterbau ist ein künstlich hergestellter Erdkörper zwischen Untergrund und Oberbau, während als Untergrund der unmittelbar unter dem Ober- oder Unterbau angrenzende (ggfs. mit hydraulischen Bindemitteln verfestigte) Boden bzw. Fels verstanden wird. Der Oberbau besteht aus Decke und einer oder mehreren Tragschichten. Tragschichten können als ungebundene Frostschutzschichten oder hydraulische Verfestigungen ausgeführt werden sowie hydraulisch gebundene Tragschichten (HGT), Betontragschichten oder Asphalttragschichten sein. Die RStO regeln die Bemessung entsprechend der anstehenden Belastung, die TL (technischen Lieferbedingungen) Beton und ZTV (zusätzlichen technischen Vetragsbedingungen) Beton enthalten die zulässigen Möglichkeiten der Ausführung und baustofftechnische Anforderungen.

Verfahren

Die Baustoffe für hydraulisch gebundene Tragschichten und Betontragschichten werden üblicherweise in Mischwerken hergestellt. Nach Anlieferung auf der Baustelle mit Kipper erfolgt der Einbau mit einem Fertiger. Wenn nicht unmittelbar anschließend eine Abdeckung durch eine weitere Schicht erfolgt, muss nachbehandelt werden. In Abhängigkeit von Konstruktion und Festigkeit wird die HGT durch Kerben und die Betontragschicht durch Fugen unterteilt.

Produkte

Dyckerhoff bietet für Tragschichten mit hydraulischen Bindemitteln und Betontragschichten neben Zement gemäß DIN EN 197-1 auch Hydraulische Boden- und Tragschichtbinder HRB 32,5 E an, die gemäß DIN 18506 hergestellt werden.

Dokumente

Dyckerhoff Baustoffe für Infrastrukturprojekte
Dyckerhoff Grauzemente