Whitetopping

Whitetopping - eine dünne Betonplatte als Deckschicht - ist in den USA schon seit 1918 eine gängige Instandsetzungsmethode für schadhafte Asphaltbeläge. Erste Versuchsstrecken in Europa entstanden vor rund 20 Jahren. Bei Whitetopping kommen in der Regel normale Betonrezepturen mit Straßendeckenzement zum Einsatz. Speziell bei dünneren Schichten ist ein verbessertes Werkstoffverhalten anzustreben, z.B. durch Zusätze zur Schwindreduzierung und Einsatz von Hochleistungsbindemittel.

Unterschieden werden derzeit zwei Whitetopping-Einbauverfahren:
1. Dünn (TCW): Die Einbaudicken der Betonschicht betragen 10 bis 20 cm. In der Regel wird hierbei durch Fräsen ein Verbund zur Asphaltschicht hergestellt. Die minimale Restasphaltdicke muss bei dieser Bauweise 75 mm sein. In den USA liegt die Lebensdauer von Whitetopping-Strecken dieser Bauart bei rund 30 Jahren.
2. Ultra-dünn (UTW): Hierbei betragen die Beton-Einbaudicken 5 bis 10 cm und es wird zwingend ein Verbund zur Asphaltschicht hergestellt. UTW-Beläge werden in den USA bisher für Straßen oder Verkehrsflächen mit geringer Verkehrsbelastung im innerstädtischen Bereich eingesetzt.

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Whitetopping mit Hochleistungsbeton